BAB A 94 München - Passau, Ingenieurbauwerke im Verfügbarkeitsmodell


Der Bau einer von München nach Pocking durchgängigen A 94 ist eine der wichtigsten Vorhaben des Bundes im Raum Südostbayern. Mit der A 94 soll eine leistungsfähige Fernstraßenverbindung zwischen München, dem Bayrischen Chemiedreieck und der Grenzregion Passau sowie nach Österreich, in die Tschechische Republik und in die Länder Südosteuropas geschaffen werden.

Der Neubau umfasst:

  • 33 km 4-streifiger Neubau mit Seitenstreifen inkl. Anpassung der neu kreuzenden Straßen, Wege und Gewässe, einschließlich Anschlussstellen, Parkplätze und Lärmschutzeinrichtungen
  • Neubau von 4 Großbrücken mit den Gesamtstützweiten:
    • 594 m Brücke über das Isental
    • 420 m Brücke über das Goldachtal
    • 350 m Brücke über das Rimbachtal
    • 356 m Brücke über das Ornautal
  • Neubau von 17 Überführungen
  • Neubau von 36 Unterführungen
  • Neubau von 11 km Lärmschutzwänden
  • Neubau von 2 km Stützwänden

Für alle Brückenbauwerke führt s+r gemeinsam mit einem anderen Ingenieurbüro im Zeitraum 2017 - 2019 die 1. Hauptprüfungen nach DIN 1076 durch.


Hauptauftraggeber
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Autobahndirektion Südbayern
Bauherr
Isentalautobahn GmbH & Co. KG
Bauzeit
2016 - 2019
Leistungsumfang Baubegleitung
fachtechnische Kontrolle der kompletten Bauleistungen im Ingenieurbau für den Hauptauftraggeber
Prüfzeitraum
2017 - 2019
Leistungsumfang Prüfung
1. Hauptprüfungen nach DIN 1076 für die Brückenbauwerke in Zusammenarbeit mit einem anderen Ingenieurbüro
Brückenfläche
57 Brücken: ~78.500 m²
Länge Stützwände
2 km
Länge Lärmschutzwände
11 km