Hochwasserschutzmaßnahme M2 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau


Die Hochwasserschutzmaßnahme M 2 ist Teil des HWSK 27 am rechten Ufer der Würschnitz im südwestlichen Stadtteil Harthau der Stadt Chemnitz. Die Maßnahme wird durch die Brücke Klaffenbacher Straße, Bauwerk 7, und die neue Straßenverbindung "Am Harthauer Bahnhof" eingefasst.

Mit der neuen Wüschnitzquerung, dem Bauwerk 8, einschließlich der Hochwasserschutzmaßnahme M 1 entlang des linken Würschnitzufers und des Umbaus der B 95 im Bereich der neuen Straßenanbindung und des Knotenpunktes "Alte Harth" wurde eine komplexe Baumaßnahme für den innerstädtischen Hochwasserschutz und den Straßenverkehr umgesetzt. Der Abschnitt M 2 ist ca. 350 m und der Abschnitt M 1 ca. 55 m lang

Gleichzeig wurde die Würschnitzüberführung als Stahlbetonrahmen mit einer Stützweite von ~17 m als semiintegrales Bauwerk neu errichtet, die beiden alten Brückenbauwerke (Straßenbrücke BW 8 alt und Fußgängerbrücke BW 9) wurden abgebrochen.

Im Zuge der Umbaumaßnahmen waren umfangreiche Veränderungen an unterirdischen Leitungsanlagen in der B 95 notwendig. Im neuen versetzten Knotenbereich mussten die Leitungsanlagen um ca. 70 cm abgesenkt werden. Die B 95 als überregionale Verbindung zwischen dem Ortszentrum Chemnitz und dem Erzgebirge wurde aufgrund sehr komplexer Bauzustände für 5 Monate voll gesperrt.


Bauherr
Landestalsperrenverwaltung Sachsen
Baukosten brutto
2,5 Mio €
Leistungsumfang
OP-IBW: Lp 1-9, OP-VA: Lp 1-9, TP-IBW: Lp 2-6+8, örtliche Bauüberwachung