S 194 - Neubau Radweg zwischen Freital und Tharandt


Auf Grundlage der Radverkehrskonzeption 2005 des Freistaates Sachsen ist der Neubau eines straßenbegleitenden Radweges zwischen der Großen Kreisstadt Freital und der Stadt Tharandt südlich der Staatsstraße S194 geplant.

Im 2. Bauabschnitt nähert sich der geplante Radwegneubau den Anlagen der Deutschen Bahn AG der Strecke 6258 Dresden - Werdau im Bahnhofsbereich von Tharandt.

Zur Vorbereitung der Planung wurden umfangreiche Abstimmungen zur Baudurchführung mit dem Betriebskoordinator durchgeführt. Die Sperrpausenkonzeption einschließlich der Anmeldung der Betras erfolgte in Vorbereitung der Baumaßnahme.

Die Baumaßnahme umfasst im Einflussbereich der Bahnanlage:

  • Neubau Stützwand 1 (System Stahlbeton-Winkelstützwand)
  • Umbau vorhandene Stützwand 2 mit auskragender Radwegplatte (System Stahlbetonrucksack mit Rückverankerung + aufgesetzte Stahlbeton-Radwegplatte)
  • Umbau vorhandener Pastritz-Durchlass BW4 mit auskragender/ überspannender Radwegplatte und teilweise Überbauung des vorhandenen Bahndurchlasses (System Stahlbetonplatte mit Beton-Schwergewichtswiderlagern + aufgesetzte Stahlbeton-Radwegplatte)
  • Neubau Stützwand 3 (System Stahlbeton-Winkelstützwand)
  • Neubau Schachtbauwerk (System Stahlbetonkasten)
  • Abbruch Stellwerk B1 mit Anpassung Bahnprofil und Kabelkanal (Massive Wände und Decken mit Holzverkleidung + Pfettendach)
  • Umbau Oberleitungsanlage (Fachplaner IB Conrod

Zusätzlich mussten umfangreiche Felssicherungen am nördlichen Hang im Tal der Wilden Weißeritz mit umgesetzt werden.


Bauherr
Freistaat Sachsen, Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen
Bauzeit
2014 - 2017
Baukosten brutto
2,35 Mio. €
Leistungsumfang Baubegleitung
Bauüberwacher Bahn nach VVBau VVBau StE, BVB-Leistungen, Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung
Leistungsumfang Planung
OP-IBW: Lp 1–6, TP-IBW: Lp 2-6, Abstimmung Fachgewerke TK, LST, EFA / DB Netz AG Bauablaufplanung / Sperrpausenkonzept / Abbruchkonzept, Koordinierung Fachplaner für die Eingriffe in die Oberleitungsanlagen